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Ende einer längeren Pause: Was ist passiert?

Liebe Leserinnen und Leser von ArchaeoGames, ich habe eine gute Nachricht für euch: Nachdem hier etwas mehr als drei Wochen lang nicht wirklich etwas passiert ist, kehrt nun wieder das Leben hierher zurück!

Obwohl ich hier in letzter Zeit keine neuen Artikel veröffentlicht habe, kamen doch täglich immer wieder Menschen vorbei, stöberten durch ältere Texte, aktualisierten fieberhaft die Startseite und hofften, dass irgendetwas passiert. Statt nun also wieder einfach zum Tagesgeschäft überzugehen, wollte ich diesen regelmäßigen Gästen einen kleinen Blick hinter die Kulissen anbieten und erklären, wie es zu dieser Pause gekommen ist – auch, weil das durchaus relevant für die Zukunft von ArchaeoGames sein könnte.

Dieser Blog hat sich viel besser entwickelt, als ich es im März 2017 vor Launch je erwartet hätte. Alleine im Juli und August besuchten insgesamt etwas mehr als 1.500 Menschen diesen Blog, um durchschnittlich zwei bis drei Texte zu lesen, bevor sie sich wieder verabschieden – ein deutliches Zeichen für mich, dass ArchaeoGames einen Nerv zu treffen und vielen von euch zu gefallen scheint!

Euer Interesse an Archaeogaming war für mich in den vergangenen Monaten immer ein riesiger Ansporn, jeden Tag nach Feierabend an neuen Ideen und Formaten zu feilen, Notizen zu schreiben und Artikel zu veröffentlichen. Das war ein schönes Gegengewicht zu der Arbeit, die ich täglich in der Redaktion von GamePro leistete.

Nun allerdings hat sich an dieser Situation einiges geändert: Seit dem 01. September arbeite ich nicht mehr in Festanstellung, sondern als freier Journalist für verschiedene Websites und Magazine. Das hat natürlich nun auch meine Arbeitsweise ganz grundlegend verändert: Während ich früher mehr oder weniger verlässlich den Abend und das Wochenende für meine privaten Projekte reserviert habe, kann ich nun theoretisch jede Stunde des Tages mit einem anderen bezahlten Auftrag verbringen. Und während dieser neue Alltag außerordentlich viel Spaß macht und voller neuer Herausforderungen steckt, leidet darunter zwangsläufig aber ArchaeoGames. Zwar bin ich nach wie vor fasziniert von dem Konzept „Archaeogaming“, aber nun muss ich viel stärker abwiegen, ob ich Zeit in einen Text investierte, der mir am Ende des Tages kein Geld einbringen wird, oder ich doch lieber an einem Auftrag arbeite.

Eine Patreon-Kampagne einzurichten und damit all jenen, denen meine Arbeit ein Taler wert ist, die Möglichkeit zu geben, mich zu unterstützen, liegt damit natürlich nun nahe. Tatsächlich wäre das eine riesige Hilfe für mich, in Zukunft mehr Zeit für die Weiterentwicklung dieser Seite freimachen zu können und auch Feedback von euch viel schneller und besser in neue Formate oder Experimente umsetzen zu können. Allerdings bin ich mir noch sehr unsicher, wie viele meiner regelmäßigen Leser*innen diesen Schritt wirklich machen würden und zögere deswegen noch ein wenig vor mich hin. Mmmh. Hmm.

Gehupst wie gedupft, wie man in meiner Heimat sagt, die wichtigste Botschaft habt ihr nun vernommen: ArchaeoGames ist selbstverständlich nicht tot, sondern vielmehr aus einer längeren Pause zurück – und ich freue mich riesig, euch bald neue Artikel in die Hände drücken zu können! Und noch einmal ein riesiges Dankeschön, ich freue mich jedes Mal, wenn jemand von euch versehentlich oder absichtlich auf meiner Startseite landet.

– Dom

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